
Foto: Duravit Austria GmbH
Highlight: PuraVida – die Poesie der Leichtigkeit im Bad
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Seit über 20 Jahren zeichnet sich Duravit durch die Zusammenarbeit mit international renommierten Designern aus und ist stets wieder neu auf der Suche nach einem erfolgreichen Design – Design, das sich letztlich dadurch hervorhebt, dass es bereits den Nerv einer kommenden Zeit trifft. Nun präsentiert Duravit einen neuen Impuls: „PuraVida“ – eine Kreation von Phoenix Design, die in Kooperation mit Hansgrohe entstanden ist. Armaturen, Keramik, Wannen und Möbel sind hier zu einer einzigartigen „gewachsenen“ Durchgängigkeit verwoben.
Emotionale Kraft statt „Stilblütentreiben“Stilistisch ging es Phoenix Design dabei um eine Veränderung der reinen Geometrie hin zu einem sanften Schwung. „Ich spüre, dass es zukünftig ein Bedürfnis nach neuer Form, nach neuer Emotion gibt. Alles wird reicher, freudiger und lebendiger“, berichtet Tom Schönherr von Phoenix Design. Er und sein Team stellten deshalb bei den Entwürfen emotionale Kraft in den Vordergrund und erweiterten die Gestaltungsmöglichkeiten im Bad um eine neue, formal freiere und femininere Seite. Freiere emotionalere Formen bergen nach Meinung von Schönherr aber immer die Gefahr, dass sie ins kurzlebig Modische abdriften. „Stilblütentreiben“ dieser Art schließt er für das Bad aus, da dieser Raum eine „extreme Anforderung an Langlebigkeit“ stellt. Deshalb wollte Phoenix Design eine Formensprache schaffen, die dem neuen Bedürfnis nach Emotionalität entspricht, aber zu zeitloser Klarheit diszipliniert ist. Der Designprozess wurde damit zu einer Suche nach einer natürlichen Form - weich und klar zugleich.
Wellenbewegung im Bereich von MillimeternDie Harmonisierung dieser Eigenschaften schlägt sich in einer ganz besonderen Verbindung der Elemente nieder. Keramik und Armaturen wurden zu einer Symbiose hin gestaltet, so „als hätten sie sich ganz natürlich, wie ein Baum, aus der Erde heraus entwickelt“, berichtet der Designer, der dieses „Herauswachsen“ auch farblich gekennzeichnet hat: Die Armatur ist an der Verbindungsstelle zum Waschtisch pur und weiß wie die Keramik selbst. Der Waschtisch ist außen weich und dezent eingeformt und erreicht dadurch Großzügigkeit und Eleganz. Innen ist er sehr flach und in einer sanften Welle nach innen gezogen. Dabei vollzieht sich die Wellenbewegung im Bereich von Millimetern. Alle Linien verlaufen ausgesprochen sanft und verleihen der Serie eine poetische Leichtigkeit. Die Produkte schweben beinahe und wirken wie entmaterialisiert.
Möbel im SchwebezustandDie Möbel unterstreichen diesen Effekt: Konsolen, Unterschränke und Hochschränke sind in allen drei Dimensionen weich verrundet und weiß glänzend lackiert. Die emotionale Bewegung spielt sich dabei auf der Oberfläche ab: Tiefes Rot oder edles Schwarz stehen neben Weiß-Hochglanz, Ebenholz oder Aluminium zur Auswahl. Die Möbel haben keine Füße, sondern „schweben“ frei an der Wand. Geschwungene Griffmulden unterstreichen den schwerelosen Charakter der Serie. Die so geöffneten Fugen bekennen Farbe und lassen den Ton der gewählten Oberfläche noch einmal aufblitzen. Funktional sind die Griffmulden so durchgestaltet, dass aus einer Mulde sowohl das obere als auch das untere Element geöffnet werden kann. Im Inneren der Möbel erleichtern durchdachte Details den Alltag: So verfügt der Unterschrank optional über elegante Glaseinteilungen, in den Hochschrank ist ein kleiner Auszug integriert, und ein praktischer Rollcontainer ergänzt das Sortiment. Der Spiegel unterstützt den schwebenden Charakter der Möbel: Seine Rückwand ist nicht nur an den Ecken abgerundet, sondern verjüngt sich auch nach hinten, so dass aus jeder Perspektive lediglich ein Zentimeter des Randes sichtbar ist. Analog dazu ist auch der Spiegelschrank dreidimensional verformt. Die beidseitigen Spiegel der Türen und die verspiegelte Rückwand präsentieren eine großzügige Optik. Leuchtmittel und Steckdose verbergen sich hinter einer Aluminiumplatte an der Oberseite. Außen sorgt eine flächenbündig eingelassene Leuchte, die leicht zu reinigen ist, für die optimale Ausleuchtung.
Luxus modern interpretiert Zu einem besonderen Gestaltungselement wird das Thema Licht bei der Einbau-Badewanne. Sie öffnet ihren Rand zu einer Fuge, aus der weißes LED-Licht sanften Schimmer verbreitet. Alternativ blitzt daraus passend zu den Möbeln tiefes Rot, edles Schwarz, Ebenholz oder Aluminium hervor. Bei der frei stehenden Wanne liegt der Akzent ganz auf der Formgebung. Wie bei der Keramik liegt hier das Geheimnis in der subtilen Art der Linienführung, die nicht einfach nur rund oder amorph ist, sondern bei der die Designer „um jeden Millimeter gekämpft haben“. Schönherr: „Alles bei dieser Serie vollzieht sich äußerst subtil, nichts ist überzogen, nichts ist protzig.“ Dieses Feingefühl stellt laut Phoenix Design auch die moderne zeitgemäße Form von Luxus dar. Ihrer Meinung nach ist moderner Luxus nicht „protzig-klassisch, sondern viel behutsamer, sehr oft genügt ein Hauch“. Mit anderen Worten: Zwölf keramische Modelle, dreizehn Möbel, sieben Wannen so sanft, als hätte ein lauer Sommerwind über ein weißes Tuch gestrichen.
Weitere Informationen: Duravit Austria GmbH, Industriezentrum NÖ-Süd, Straße 2a/M38, 2355 Wiener Neudorf, Fax 02236 677 033 10, Telefon 02236 6770330 oder per Mail info@at.duravit.com.
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