Aquatherm Vienna - International trade fair for heating, air conditioning, sanitary fittings, bath&design and renewable energies.

28th to 31st of January 2014
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Aquatherm Vienna
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Sonnenkraft erfährt 4-Millionen-Anschub

Wien (KEF - 13.06.2012 13:01 Uhr)

- Berlakovich: Zentraler Baustein für Energieautarkie Österreichs - Klimafonds leistet Anschub für große hocheffiziente Solarwärmeanlagen - Förderung unterstützt wichtigen Industriezweig für Export
Eine Exportquote von 79% und ca. 420 Millionen Euro Umsatz: Die Solarthermie-Branche ist ein erfolgreicher und wichtiger Industriezweig im Bereich der Wärme- und Warmwasserversorgung für Österreich. Im internationalen Vergleich gehört Österreich bei der Pro-Kopf-Installation weltweit zu den führenden Ländern.
Das Förderprogramm "Solarthermie - große Solaranlagen" ist eines von drei Förderschwerpunkten, die der Klima- und Energiefonds heuer im Bereich Erneuerbare Energien setzt. Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich des heutigen Programmstarts: "Die Förderung von großen Solaranlagen leistet - neben der Förderung von privaten Photovoltaikanlagen und dem Austausch von fossilen Heizsystemen durch erneuerbare Energien - einen wichtigen Schritt in Richtung Energieautarkie."
Konkret fördert der Klima- und Energiefonds große Solaranlagen in den vier Schwerpunktbereichen "Solare Prozesswärme in Produktionsbetrieben"
- "Solare Einspeisung in netzgebundene Wärmeversorgung" - "Hohe solare Deckungsgrade in Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben" sowie - "Solar unterstützte Klimatisierung".
Zwtl.: Klimafonds bietet Doppelnutzen für Fördernehmer
Technische Innovationen und die Erschließung von neuen Marktsegmenten spielen eine zentrale Rolle. Klima- und Energiefonds-Geschäftsführer Ingmar Höbarth: "Innovative Projekte werden wissenschaftlich begleitet. So bieten wir einen Doppelnutzen für die Branche: Große solarthermische Anlagen können mit einem attraktiven Fördersatz errichtet werden und die Begleitforschung sammelt jene Erfahrungen, die eine Weiterentwicklung der Technologie vorantreiben und den Erfolg auf dem europäischen Markt gewährleisten." Im Rahmen der Begleitforschung gibt es die Aufteilung in Projekte, die im Rahmen der Einreichplanung gezielt beraten werden, sowie in jene Projekte, die aufgrund ihres innovativen Charakters zusätzlich durch ein laufendes Monitoring betreut werden.
Zwtl.: Das Förderprogramm in Kürze
Gefördert werden innovative, solarthermische Anlagen für Unternehmen mit einer Kollektorfläche zwischen 100 m2 und 2.000 m2. Die Förderung erfolgt mit Hilfe von nicht-rückzahlbaren Investitionszuschüssen. Die Ausschreibung "Solarthermie - Solare Großanlagen" ist von 13.6.2012 bis zum 21.09.2012 geöffnet. Die vollständigen Antragsunterlagen müssen bis 21.09.2012, 17 Uhr bei der Kommunalkredit Public Consulting GmbH, Türkenstraße 9, 1092 Wien einlangen.
Zwtl.: Förderbeispiel: Solare Großanlage AVL List GmbH
Die AVL List Aspach GmbH plant in Graz mit Hilfe der Förderung des Klima- und Energiefonds die Installation einer Solaranlage auf dem Dach einer Parkanlage. Die geplante Solaranlage stellt mit einer Kollektorfläche von 1.576 m2 eine der größten Solaranlagen Österreichs dar und dient zur Erzeugung von Prozesskälte für die Prüfstände, zur Raumkühlung der Bürogebäude und zur Heizungsunterstützung. Zur optimalen Auslastung und Wärmenutzung kann überschüssige Wärme in das Grazer Fernwärmenetz eingespeist werden. Die Kollektoren werden auf einer Stahlkonstruktion am Dach des Parkhauses installiert und sollen in Zukunft 662 MWh Wärme liefern. Die Kühlung wird über eine mit solarer Wärme angetriebene Absorptionskältemaschine mit 475 kW Kälteleistung erfolgen. Es ist geplant, dass die Solaranlage 16% des Energiebedarfs des Antragsstellers liefert. Durch die Heizungsunterstützung der Solaranlage können jährlich 205.000 kWh Fernwärme und 20.000 m3 Erdgas eingespart werden. Dadurch werden in Summe jährlich rund 123 Tonnen CO2 vermieden.
Veranstaltungshinweis: Mittwoch, 20. Juni 2012, 08.30 - 14 Uhr. Fachveranstaltung Solarthermie.
Programm und Anmeldung unter: http://www.ots.at/redirect/klimafonds4
Rückfragehinweis: Mag. Katja Hoyer presse@klimafonds.gv.at Tel: 01/5850390-23; 0664/886 137 66 www.klimafonds.gv.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/6046/aom
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