Heimisches Erdgas stützt Österreichs Wirtschaft - BILD
Umweltfreundliches Erdgas sichert die Energieversorgung der
österreichischen Industrie. Die heimische Förderung verringert
die Importabhängigkeit und schafft Arbeitsplätze.
Wien/Sierning (FGG - 06.07.2012 11:37 Uhr) Die österreichische Erdgasproduktion ist ein
bedeutender Wirtschaftsfaktor des Landes. Rund ein Fünftel seines
Bedarfs an Erdgas kann Österreich aus der Förderung im eigenen Land
decken. "Das ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Versorgung",
sagt Mag. Michael Mock, Sprecher der Initiative "Nichts leichter als
Erdgas". Erdgas aus heimischer Förderung sichert zudem Arbeitsplätze.
Mock: "Die Erdgas-Industrie alleine beschäftigt rund 2.000
Mitarbeiter."
Krisensichere Arbeitsplätze durch österreichisches Erdgas
In Österreich fördern die OMV und die Rohöl-Aufsuchungs
Aktiengesellschaft (RAG) Erdgas. Die RAG hat in den vergangenen zehn
Jahren nachhaltig in ihre Betriebe, die Wiederbelebung der
Erdölproduktion und in den Bau neuer Speicheranlagen investiert. Der
Mitarbeiterstand hat sich in der Zeit mehr als verdoppelt. "Damit
haben wir nicht nur einen starken Beschäftigungsimpuls für den
Zuliefersektor gesetzt, sondern auch krisensichere Dauerarbeitsplätze
geschaffen", sagt DI Markus Mitteregger, Generaldirektor der RAG.
Derzeit beschäftigt die RAG rund 400 Mitarbeiter direkt und weitere
500 indirekt. Der überwiegende Teil ist in Oberösterreich und
Salzburg tätig.
Bedarf an Erdgas steigt - Österreich hat noch Vorräte
Im Inland wurden 2010 rund 1,7 Milliarden Kubikmeter gefördert. Die
geologische Bundesanstalt für Erdgas geht davon aus, dass die
österreichischen Erdgasreserven, die noch erschlossen werden können,
rund 24,7 Milliarden Kubikmeter ausmachen. Nach heutigem
Produktionsstand ist der Vorrat damit groß genug für 15
Jahresfördermengen.
Aus dem Ausland wurden rund 9,9 Milliarden Kubikmeter Erdgas
importiert. Fast die Hälfte davon stammt aus Russland. Auch mit
Norwegen und anderen Ländern bestehen Lieferverträge.
Der Erdgasbedarf ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen.
Die Abgabenmenge an Wirtschaft und Haushalte stieg von 8,5 Milliarden
Kubikmeter im Jahr 2006 auf 9,1 Milliarden Kubikmeter im Jahr 2010.
Erdgas ist für die Industrie unverzichtbar
Erdgas ist eine unverzichtbare Säule der heimischen
Energieversorgung. Die Lieferungen haben sich seit den 1970er Jahren
mehr als verdreifacht.
Zu den größten Verbrauchern von Erdgas in Österreich gehören
Kraftwerke und Heizwerke mit einem Anteil von rund 37 Prozent. Durch
neue Gaskraftwerke wird die E-Wirtschaft ihren Verbrauch von Erdgas
weiter steigern.
Etwa 38 Prozent beträgt der Anteil, den die Industrie und der
produzierende Bereich benötigen. Rund 17 Prozent des Erdgases werden
von Haushaltskunden und in der Landwirtschaft verwendet. Auf den
Verkehr und sonstige Dienstleistungen entfallen acht Prozent.
In der Erdgas-Energiegesamtrechnung der Statistik Austria für
Österreich liegt die Energieversorgung mit deutlichem Abstand an der
Spitze. Große Mengen Erdgas werden auch bei der Herstellung von
Papier und Pappe gebraucht sowie in der Erzeugung und Bearbeitung von
Metall, in der chemischen Industrie und der Herstellung von Glas und
Keramik.
Erdgasförderung stärkt die Region
Die leistungsstarken Industriebetriebe in Oberösterreich verlassen
sich auf Erdgas. Für die Erzeugung von Stahl, Aluminium und Papier
wird Energie punktgenau, rund um die Uhr und möglichst klimaschonend
benötigt. Mock: "Das leistet kein anderer Energieträger so gut wie
Erdgas."
Bei der Nutzung der Vorkommen im Inland sind nicht nur die kurzen
Wege zu den Abnehmern ein Vorteil. Mitteregger: "Hier wissen wir
genau, wo es herkommt. Erdgas wird von uns unter strengsten Umwelt-
und Sicherheitsauflagen gefördert. Der unterirdische Transport ist
umweltfreundlich, und wir können das Erdgas direkt in unserer Heimat
einsetzen."
Über Erdgas:
Erdgas nimmt in der umweltbewussten Energieversorgung eine
Schlüsselrolle ein: Die Energie der Zukunft lässt sich effizient und
komfortabel fürs Heizen, die Warmwasserbereitung, Kälte- und
Stromerzeugung und als Kraftstoff für Automobile einsetzen. Erdgas
verbrennt ohne Feinstaub und Partikel und ist damit der
emissionsärmste fossile Energieträger. Er eignet sich hervorragend
als Ersatz für Energieträger wie Holz, Holzabfälle, Erdöl oder Kohle,
die höhere Umweltbelastungen verursachen.
Über die Initiative "Nichts leichter als Erdgas":
"Nichts leichter als Erdgas" ist eine Initiative des Fachverbands der
Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen, welche die Vorteile des
wertvollen Naturprodukts Erdgas noch bekannter machen will. Erdgas
steckt voller umweltfreundlicher Energie, die eine wichtige Rolle
beim Übergang zu einer nachhaltigen Energiewende spielt. Das saubere
und günstige Erdgas wird bereits von vielen Österreicherinnen und
Österreichern zum Autofahren und zum Heizen verwendet. Der Rohstoff
wird in Industrie und Gewerbe als zuverlässige und krisensichere
Energiequelle geschätzt.
Über den Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen:
Der Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (FGW) ist
die unabhängige gesetzliche Interessenvertretung der österreichischen
Gas- und Wärmewirtschaft. Als diese nimmt der FGW bei den Themen
Globalisierung, Marktliberalisierung und Versorgung eine wichtige
Stellung ein. Darüber hinaus kommt den im FGW vertretenen Branchen in
Umweltschutz- und Klimafragen besondere Bedeutung zu. Mit der
Bereitstellung der umweltfreundlichen Energieformen Erdgas, Biogas,
Fernwärme und Fernkälte sind die FGW-Mitgliedsunternehmen dazu
prädestiniert, eine Schlüsselposition bei der Bewältigung anstehender
Probleme auf diesem Gebiet einzunehmen.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Rückfragehinweis:
Mag. Michael Mock
Sprecher der Initiative "Nichts leichter als Erdgas"
Mail: mock@gaswaerme.at
Tel: +43/1/513 15 88/13
Web: www.erdgas.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1422/aom
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