StR Ludwig: Startschuss für neuen Generationenhof in Donaustädter
Gemeindebau
Im Alfred-Klinkan-Hof wird eine vielfältig gestaltete
Erholungs- und Freizeitanlage errichtet, die das gute
Miteinander unterschiedlicher Altersgruppen fördern soll
Wien (NRK - 01.06.2012 09:49 Uhr) Der Alfred-Klinkan-Hof in der Donaustadtstrasse 30
verfügt über insgesamt 533 Wohnungen. Mehr als 1.000 Menschen teilen
sich somit die Grün- und Freiflächen der Städtischen Wohnhausanlage.
Aufgrund unterschiedlicher Bedürfnisse bei der Nutzung des Freiraums
kam es in der Vergangenheit zu Unstimmigkeiten zwischen BewohnerInnen
unterschiedlicher Generationen. Auf Initiative von Wohnbaustadtrat
Michael Ludwig entwickelte Wiener Wohnen deshalb gemeinsam mit
MieterInnen, dem Nachbarschafts-Service wohnpartner sowie der
Donaustädter Bezirksvorstehung einen innovativen Generationenhof mit
Spiel-, Ruhe- und Kommunikationszonen.
Heute, Freitag, nahmen Wohnbaustadtrat Michael Ludwig,
Bezirksvorsteher Norbert Scheed und Wiener-Wohnen-Direktor Josef
Neumayer gemeinsam den Spatenstich für das Projekt vor. *****
Der Generationenhof wird sechs unterschiedliche Bereiche für junge
und ältere NutzerInnen sowie Treffpunkte umfassen. So wird es einen
Wasserspielplatz, ein Salettl und im mittleren Bereich Ruhe- und
Aktivzonen für SeniorInnen geben. Die Detailplanungen von vier
Bereichen werden gemeinsam mit BewohnerInnen aller Generationen durch
beteiligte Vereine, wie Zeit!Raum und VJZ - Jugendtreff Donaustadt,
bis zum Sommer des heurigen Jahres erarbeitet. Die Anlage wird daher
in Etappen errichtet, wobei die jeweils fertig gestellten Bereiche
sofort genützt werden können.
"Durch den Generationenhof schaffen wir Freizeit- und
Erholungsbereiche, die den unterschiedlichen Wünschen und
Bedürfnissen von älteren und jüngeren Bewohnerinnen und Bewohnern
entsprechen. Dabei wird aber auch dem guten Miteinander viel Raum
gewidmet. Gemeinsame Treffpunkte und Kommunikationszonen bilden eine
Brücke zwischen den Generationen, fördern das gute Zusammenleben und
den Zusammenhalt. Ganz nach dem Motto ,Durchs Reden kommen d'Leut
zam'. Auf diese Weise werden Missverständnisse ausgeräumt,
Gemeinsamkeiten gefunden und das gegenseitige Verständnis wird
verbessert. Voraussetzung ist jedoch immer, dass alle Mieterinnen und
Mieter die gültigen Spielregeln und die Hausordnung einhalten",
skizzierte Wohnbaustadtrat Michael Ludwig das Ziel des neuen
Projekts.
"Die Nutzung von Frei- und Grünflächen stellt auch im öffentlichen
Raum, also beispielsweise in Parkanlagen, immer wieder Stoff für
Diskussionen dar. Wir bemühen uns daher im Bezirk, einerseits
Bereiche für unterschiedliche Gruppen von Nutzerinnen und Nutzern zu
gestalten, andererseits aber auch das Miteinander durch Betreuung,
Feste und Initiativen zu unterstützen. Ich begrüße daher das neue
Projekt im Alfred-Klinkan-Hof, das einen wichtigen Beitrag für das
gute Zusammenleben der Generationen im direkten Wohnumfeld leistet",
erklärte Bezirksvorsteher Norbert Scheed.
Der Direktor von Wiener Wohnen, Josef Neumayer, unterstrich: "Der
Generationenhof im Alfred-Klinkan-Hof ist ein gutes Beispiel dafür,
dass es möglich ist, aus Konflikten etwas Gemeinsames zu schaffen,
wenn alle an einem Strang ziehen. Ein gutes Zusammenleben aller im
Gemeindebau lebender Altersgruppen ist das Ziel, auf das Wiener
Wohnen verstärkt hinarbeitet."
Im Falle des Generationenhofs in der Donaustadtstrasse 30 waren
die Mieterinnen und Mieter, vertreten vor allem auch durch die Obfrau
des Mieterbeirates, stark in die Planung eingebunden. Mittels
Befragungen und Gesprächen, die von wohnpartner sowie verschiedenen
Jugendorganisationen durchgeführt werden, ist auch für die weitere
Gestaltungsphase die Einbindung aller Gruppen garantiert.
Zwtl.: Neugestaltung führt zu geringerer Lärmbelastung
Eine besondere Herausforderung stellt der durch die Architektur
des Hofes hervorgerufene hohe Lärmpegel der Anlage dar, der auch der
Anlass für die Umgestaltung des Hofes war. Durch die Neugestaltung
und Betreuung des Hofs wird einerseits die Lärmemission verringert
und durch schalldämpfende Maßnahmen zu mehr Wohnzufriedenheit
beigetragen.
Zwtl.: Zeitplan und Kosten
Nachdem in einer ersten Phase der Wegebau, die Bodenmodellierung,
Schlosserarbeiten und der Anbau des Rasens erfolgen sowie das Salettl
und der Wasserspielplatz errichtet werden, sollen die ersten
Teilbereiche bereits in etwa sieben Wochen nutzbar sein. Die
Fertigstellung des Generationenhofs ist für Frühjahr/Frühsommer 2013
geplant.
Die Gesamtkosten für das Projekt werden 330.000 Euro betragen, die
zur Gänze von Wiener Wohnen getragen werden.
Zwtl.: Der Alfred Klinkan-Hof
Erbaut in den Jahren 1973 bis 1975 und nach dem Maler Alfred
Klinkan benannt, umfasst der Hof insgesamt 533 Wohnungen, die sich
auf 17 Stiegen verteilen. In den Jahren 2003 und 2004 fanden
Sanierungsarbeiten in Form einer neuen Fassadendämmung und des
Austauschs der Fenster statt. Der Generationenhof umfasst den
gesamten Bereich des Hofes 1, der von den Stiegen 1-11 und einem
Genossenschaftsbau umgeben ist. (Schluss) dax
Rückfragehinweis:
Christiane Daxböck
Mediensprecher Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig
Tel.: 01 4000-81869
mailto:christiane.daxboeck@wien.gv.at
Markus Stradner
Mediensprecher Wiener Wohnen
Tel.: 0664/88 75 75 18
E-Mail: markus.stradner@wien.gv.at
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