Grüne Wien: Werkbundsiedlung muss saniert werden, bevor es zu spät
ist
Wien (GKR - 28.07.2010 14:01 Uhr) "Eine Sanierung der Werkbundsiedlung in Hietzing ist
längst überfällig", so die Planungssprecherin der Grünen Wien, Sabine
Gretner. "Die Werkbundsiedlung ist von der architektonischen
Bedeutung vergleichbar mit dem Karl Marx-Hof. Sie ist ein
architektonisches Werk mit internationaler Bedeutung, eine Sanierung
der Anlage ist daher unumgänglich. Es ist völlig unverständlich,
wieso die zuständigen Wohnbaustadträte, vormals Faymann und nun
Ludwig ihrer Verantwortung hier nicht nachkommen", so Gretner.
"Gerade bei Bauten dieser Epoche ist die weitere Verzögerung fatal.
Wenn eine Sanierung nicht sehr bald erfolgt, dann droht ein ähnliches
Schicksal wie bei der Stadt des Kindes. Das Ensemble wurde durch den
Teilabriss zerstört. Das in der Nähe liegenden Afritsch-Heim in
Hietzing wurde ebenso jahrelang nicht saniert, verfällt nun
buchstäblich und dürfte nicht mehr zu retten sein. Es verstärkt sich
der Verdacht, dass die Wiener SPÖ den Wert dieser Bauten missachtet
und absichtlich bei einer gewinnbringenden Verwertung der
Liegenschaften mitspielt", so Gretner abschließend.
Rückfragehinweis:
Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814, presse.wien@gruene.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/101/aom
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0136 2010-07-28/14:01
|